Allgemeine Geschäftsbedingungen
AGB
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen Dominic Stilma (headpat.space) und seinen Kundinnen und Kunden über die hier angebotenen Dienstleistungen. Maßgeblich ist die deutsche Fassung dieser AGB; die englische und die niederländische Fassung sind unverbindliche Übersetzungen zu Informationszwecken.
Stand: 15. Juli 2026
Teil A - Allgemeine Bestimmungen
Geltungsbereich und Begriffe
(1)Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Dominic Stilma, Friedhofsweg 10, 49843 Uelsen („Anbieter") und seinen Kundinnen und Kunden („Kunde") über die unter headpat.space angebotenen Dienstleistungen.
(2)Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
(3)Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
(4)Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltende Fassung dieser AGB.
Vertragsschluss
(1)Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, eine Bestellung abzugeben.
(2)Mit Absenden der Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über die gewählten Leistungen ab. Der Anbieter bestätigt den Eingang der Bestellung unverzüglich per E-Mail; diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Vertragsannahme dar.
(3)Der Vertrag kommt mit der ausdrücklichen Annahme des Anbieters (Auftragsbestätigung oder Bereitstellung der Leistung) zustande, spätestens jedoch mit Ausführung der bestellten Leistung.
(4)Vertragssprache ist Deutsch. Englische und niederländische Übersetzungen dieser AGB werden zu Informationszwecken bereitgestellt; maßgeblich ist die deutsche Fassung. Der Vertragstext wird vom Anbieter gespeichert; der Kunde erhält die für den Vertragsschluss maßgeblichen Informationen einschließlich dieser AGB per E-Mail.
Umfang der Leistungen
(1)Der Anbieter erbringt die jeweils im konkreten Einzelvertrag vereinbarten Leistungen. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung im Bestellprozess sowie aus den leistungsspezifischen Bestimmungen in Teil B dieser AGB.
(2)Der Anbieter bedient sich zur Erbringung seiner Leistungen fachkundiger Dritter (insbesondere Domain-Registrare, Rechenzentren, Hersteller und deren Vertriebspartner). Soweit der Anbieter Leistungen Dritter weitervertreibt, gelten ergänzend die jeweiligen Endkundenbedingungen dieser Dritten, auf die im Bestellprozess hingewiesen wird.
(3)Eine Verfügbarkeit der Leistungen von 100 % ist technisch nicht realisierbar. Der Anbieter ist um eine möglichst hohe Verfügbarkeit bemüht; abweichende Service Levels gelten nur, soweit ausdrücklich schriftlich vereinbart.
(4)E-Mail-Hosting wird auf Microsoft-365-Infrastruktur im Rahmen des Microsoft-CSP-Programms bereitgestellt. Es gelten ergänzend die Bestimmungen zu Microsoft-Diensten in Teil B dieser AGB, einschließlich des dort geregelten Kündigungsfensters von sieben Kalendertagen.
Pflichten des Kunden
(1)Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung und während der gesamten Vertragslaufzeit wahrheitsgemäße, vollständige und aktuelle Angaben zu seiner Person bzw. seinem Unternehmen zu machen und Änderungen unverzüglich mitzuteilen. Dies gilt insbesondere für die im Rahmen einer Domain-Registrierung erforderlichen Daten.
(2)Der Kunde hat Zugangsdaten und Passwörter sorgfältig zu verwahren und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Der Verdacht eines Missbrauchs ist dem Anbieter unverzüglich mitzuteilen.
(3)Der Kunde sichert zu, die Leistungen nicht für rechtswidrige Zwecke zu nutzen. Untersagt sind insbesondere die Speicherung oder Verbreitung rechtswidriger Inhalte, der Versand von Spam, das Vornehmen von Angriffen auf Drittsysteme, der Betrieb von Phishing- oder Malware-Diensten, Urheberrechtsverletzungen sowie jede Nutzung, die gegen die Acceptable Use Policy unserer Vorlieferanten verstößt.
(4)Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die diese aufgrund einer durch den Kunden zu vertretenden Pflichtverletzung gegen den Anbieter geltend machen.
Preise und Zahlungsbedingungen
(1)Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses im Bestellprozess ausgewiesenen Preise. Der Anbieter ist gemäß § 19 UStG Kleinunternehmer und weist deshalb keine Umsatzsteuer aus.
(2)Sofern nichts anderes vereinbart ist, sind die Leistungen im Voraus zu bezahlen. Die Zahlung erfolgt über die im Bestellprozess angebotenen Zahlungsmittel; die Zahlungsabwicklung übernimmt der Zahlungsdienstleister Stripe.
(3)Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, die betroffenen Leistungen nach vorheriger angemessener Mahnung vorübergehend zu sperren. Domains, deren Renewal-Gebühr nicht rechtzeitig beglichen wird, können entsprechend den Vorgaben der jeweiligen Vergabestelle (Registry) verfallen; ein hierdurch entstehender Schaden geht zu Lasten des Kunden.
(4)Der Anbieter ist berechtigt, die Preise anzupassen, insbesondere wenn sich die Einkaufspreise bei Vorlieferanten oder Registries ändern. Preisänderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen im Voraus per E-Mail angekündigt und werden erst zum Beginn eines zukünftigen Abrechnungszeitraums wirksam. Der Kunde kann den Vertrag mit Wirkung zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preisänderung außerordentlich kündigen.
(5)Tarifwechsel. Upgrades werden sofort wirksam; die Preisdifferenz für den verbleibenden Teil des laufenden Abrechnungszeitraums wird anteilig berechnet und sofort in Rechnung gestellt. Downgrades werden zum Beginn des nächsten Abrechnungszeitraums wirksam.
Vertragslaufzeit, Kündigung und Verlängerung
(1)Sofern im Einzelvertrag nichts Abweichendes vereinbart ist, werden die Leistungen in monatlichen Abrechnungszeiträumen abgerechnet. Der Vertrag verlängert sich jeweils automatisch um einen weiteren Monat, sofern er nicht gekündigt wird.
(2)Der Kunde kann den Vertrag jederzeit über das Kundenpanel kündigen. Die Kündigung wird zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums wirksam und kann bis zu ihrem Wirksamwerden im Panel rückgängig gemacht werden. Bereits gezahlte Entgelte für den laufenden Abrechnungszeitraum werden bei ordentlicher Kündigung nicht anteilig erstattet.
(3)Für Verträge mit Verbrauchern, die im elektronischen Geschäftsverkehr geschlossen wurden, kann die Kündigung über die Kündigungsschaltfläche im Kundenkonto erfolgen („Verträge hier kündigen", § 312k BGB). Die Kündigung in Textform an contact@headpat.space ist ebenfalls möglich.
(4)Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde schwerwiegend oder wiederholt gegen die Pflichten aus § 4 dieser AGB verstößt oder Zahlungen betrügerisch veranlasst. Bei einer außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund werden die betroffenen Leistungen sofort deaktiviert; bereits gezahlte Entgelte für den verbleibenden Abrechnungszeitraum werden nicht erstattet, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
(5)Nach Beendigung des Vertrages werden die Daten des Kunden nach Ablauf von 30 Tagen gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.
(6)Domains werden für eine Laufzeit von einem Jahr registriert und verlängern sich jeweils um ein weiteres Jahr. Sie können mit Wirkung zum Ende des laufenden Registrierungsjahres gekündigt werden; ergänzend gelten die Fristen der jeweiligen Registry. Der Anbieter wird den Kunden rechtzeitig vor Ablauf der Domain auf die anstehende Verlängerung hinweisen. Eine anteilige Erstattung bereits gezahlter Registrierungsgebühren erfolgt bei ordentlicher Kündigung nicht.
Widerrufsrecht für Verbraucher
(1)Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht nach Maßgabe der folgenden Belehrung zu. Auf Unternehmer findet diese Regelung keine Anwendung.
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht. Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Dominic Stilma, Friedhofsweg 10, 49843 Uelsen, E-Mail: contact@headpat.space) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. eine E-Mail an contact@headpat.space oder ein Support-Ticket in Ihrem Kundenpanel) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs. Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrages bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zum Zeitpunkt der Mitteilung des Widerrufs bereits erbrachten Dienstleistungen entspricht.
(2)Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts. Das Widerrufsrecht erlischt bei Dienstleistungsverträgen mit vollständiger Erfüllung, wenn der Anbieter mit der Ausführung der Dienstleistung begonnen hat, nachdem der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt und seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Anbieter verliert (§ 356 Abs. 4 BGB).
(3)Die Zustimmung zum sofortigen Beginn der Leistungsausführung wird im Bestellprozess für alle sofort bereitgestellten Leistungen eingeholt (insbesondere virtuelle Maschinen, Container, Anwendungen, Gameserver, E-Mail-Dienste, Domains und Microsoft-Lizenzen). Widerruft der Verbraucher in diesem Fall, schuldet er Wertersatz für die bis zum Widerruf bereits erbrachte Leistung, anteilig berechnet nach dem bereits verstrichenen Leistungszeitraum (§ 357a BGB).
(4)Bei der Registrierung von Domains und der Aktivierung von Microsoft-Lizenzen erlischt das Widerrufsrecht mit vollständiger Leistungserbringung (abgeschlossene Registrierung bzw. aktivierte Lizenz), sofern die vorstehende Zustimmung erteilt wurde (§ 356 Abs. 4 und 5 BGB).
(5)Der Widerruf kann auch über das Kundenpanel erklärt werden (Selbstbedienungs-Erstattungsfunktion).
(6)Die automatisierte Bearbeitung von Erstattungen und Widerrufen kann bei ungewöhnlichen Mustern (z. B. wiederholten Kauf-und-Widerrufs-Zyklen) einer Prüfung unterliegen. In diesen Fällen erfolgt die Bearbeitung manuell und innerhalb der gesetzlichen Fristen. Die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers bleiben unberührt.
Muster-Widerrufsformular
Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.
An: Dominic Stilma, Friedhofsweg 10, 49843 Uelsen, E-Mail: contact@headpat.space
- -Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*) / die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
- -Bestellt am (*) / erhalten am (*)
- -Name des/der Verbraucher(s)
- -Anschrift des/der Verbraucher(s)
- -Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
- -Datum
(*) Unzutreffendes streichen.
Haftung
(1)Der Anbieter haftet uneingeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(2)Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Die Haftung ist in diesem Fall auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3)Eine darüber hinausgehende Haftung des Anbieters ist ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz und für die Verletzung gegebener Garantien bleibt unberührt.
(4)Für Datenverluste haftet der Anbieter nur in dem Umfang, in dem ein Verlust auch bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden eingetreten wäre. Der Kunde ist für eigene Datensicherungen verantwortlich, soweit kein Datensicherungs-Dienst vom Anbieter ausdrücklich vertraglich geschuldet ist.
Datenschutz
(1)Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach Maßgabe der jeweils geltenden Datenschutzgesetze, insbesondere der DSGVO und des BDSG. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Anbieters.
(2)Soweit der Anbieter im Rahmen einzelner Leistungen personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet (insbesondere beim Hosting von Anwendungen und virtuellen Maschinen sowie bei Microsoft-365-Tenants), schließen die Parteien einen separaten Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.
Verbraucherstreitbeilegung
Der Anbieter ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Die Europäische Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) wurde zum 20. Juli 2025 eingestellt; ein Verweis auf die Plattform entfällt damit.
Schlussbestimmungen
(1)Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Staat haben, bleiben zwingende verbraucherschützende Vorschriften ihres Aufenthaltsstaates unberührt.
(2)Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, so ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters. Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen.
(3)Änderungen dieser AGB werden dem Kunden in Textform mitgeteilt. Sie gelten als genehmigt, wenn der Kunde nicht binnen sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung in Textform widerspricht. Hierauf wird der Anbieter den Kunden in der Änderungsmitteilung gesondert hinweisen.
(4)Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt.
Teil B - Leistungsspezifische Bestimmungen
Domain-Registrierung
(1)Der Anbieter vermittelt im Auftrag des Kunden die Registrierung von Domains bei den jeweils zuständigen Vergabestellen (Registries). Vertragsverhältnisse über die Domain selbst bestehen unmittelbar zwischen dem Kunden und der jeweiligen Registry; deren Vergabebedingungen (z. B. DENIC-Domainbedingungen für .de, ICANN-Richtlinien für gTLDs) gelten ergänzend und gehen im Konfliktfall vor.
(2)Der Anbieter schuldet die ordnungsgemäße Beauftragung der Registry, nicht jedoch den Eintritt eines bestimmten Registrierungserfolgs. Eine Domain wird erst mit Eintragung durch die Registry rechtswirksam.
(3)Der Kunde versichert, dass die Registrierung der gewählten Domain keine Rechte Dritter (insbesondere Marken-, Namens- oder Persönlichkeitsrechte) verletzt. Eine Prüfung durch den Anbieter findet nicht statt.
(4)Die Registrierungsgebühren werden im Voraus für die jeweilige Vertragsperiode (in der Regel ein Jahr) berechnet und sind nicht erstattungsfähig, wenn die Domain im Auftrag des Kunden registriert wurde.
DNS-Dienste
(1)Der Anbieter stellt dem Kunden eine DNS-Infrastruktur (Nameserver ns1.hpatdns.de, ns2.hpatdns.de) zur Verfügung, über die der Kunde die DNS-Einträge für seine Domains verwalten kann.
(2)Der Anbieter ist bemüht, eine hohe Verfügbarkeit der DNS-Auflösung sicherzustellen, schuldet jedoch keine bestimmte Verfügbarkeit, soweit kein abweichendes Service Level ausdrücklich vereinbart wurde.
(3)Der Kunde ist für die inhaltliche Richtigkeit seiner DNS-Einträge selbst verantwortlich. Der Anbieter ist berechtigt, offensichtlich rechtswidrige oder missbräuchlich gesetzte Einträge nach vorheriger Information des Kunden zu sperren.
Domain-Transfers
(1)Eingehende Transfers. Der Kunde kann Domains von einem anderen Registrar zum Anbieter transferieren. Dazu sind die jeweils geltenden Anforderungen der Registry (z. B. Auth-Code, freigeschaltete Transfer-Sperre) zu erfüllen.
(2)Ausgehende Transfers. Der Kunde hat das Recht, seine Domains jederzeit zu einem anderen Registrar zu transferieren. Der Anbieter wird die hierfür erforderlichen Auth-Codes und Freigaben unverzüglich nach Aufforderung bereitstellen, sofern keine fälligen Forderungen offen sind und die Registry-Bedingungen die Übertragung erlauben.
(3)Etwaige Gebühren der Registry für einen Transfer trägt der Kunde.
Virtuelle Maschinen und Hosting
(1)Der Anbieter stellt dem Kunden virtuelle Maschinen, Speicherplatz und damit verbundene Infrastruktur-Dienste in der im Einzelvertrag spezifizierten Konfiguration zur Verfügung.
(2)Der Kunde ist für die auf seinen Systemen installierten Inhalte, die eingesetzte Software, deren Lizenzierung sowie für die Konfiguration und Sicherheit der Systeme verantwortlich, soweit der Anbieter keine ausdrücklich verwaltete Leistung schuldet.
(3)Acceptable Use. Der Kunde verpflichtet sich, die zur Verfügung gestellten Ressourcen nicht für rechtswidrige Zwecke einzusetzen. Unzulässig sind insbesondere:
- -Versand unverlangter Werbung (Spam)
- -Hosten von Phishing-Seiten, Malware oder Command-&-Control-Infrastruktur
- -Angriffe auf fremde Systeme (z. B. Portscans, DDoS, Brute-Force)
- -Speicherung oder Verbreitung rechtswidriger Inhalte
- -Nutzung in einer Weise, die die Stabilität der Plattform oder anderer Kunden gefährdet
(4)Bei Verstößen gegen die Acceptable Use Policy ist der Anbieter berechtigt, die betroffene Leistung nach Abwägung mit den Interessen des Kunden vorübergehend zu sperren und in schweren oder wiederholten Fällen den Vertrag außerordentlich zu kündigen.
(5)Datensicherungen werden nur in dem Umfang erstellt, der im Einzelvertrag ausdrücklich vereinbart ist. Im Übrigen ist der Kunde für regelmäßige Backups seiner Daten verantwortlich.
Anwendungen (WordPress, statische Seiten u. a.)
(1)Der Anbieter bietet die Installation und den Betrieb vorkonfigurierter Anwendungen (z. B. WordPress, statische HTML-Seiten) auf seiner Infrastruktur an. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung.
(2)Soweit Drittsoftware (z. B. WordPress, Plugins, Themes) zum Einsatz kommt, gelten ergänzend die jeweiligen Lizenzbedingungen dieser Software. Der Kunde ist für die Einhaltung der Lizenzbedingungen der von ihm eigenständig installierten Komponenten verantwortlich.
(3)Sicherheits-Updates der Basis-Anwendung werden im Rahmen einer vereinbarten verwalteten Leistung eingespielt. Ohne eine solche Vereinbarung liegt die Pflege der Anwendung (insbesondere Updates, Plugins, Backups) beim Kunden.
Gameserver
(1)Der Anbieter stellt dem Kunden Gameserver auf seiner Gameserver-Infrastruktur bereit. Die Verwaltung erfolgt über ein Game-Panel. Die Ressourcengrenzen (insbesondere CPU, Arbeitsspeicher, Speicherplatz) ergeben sich aus dem bestellten Tarif.
(2)Der Kunde ist für die von ihm installierten Mods, Plugins und sonstigen Drittinhalte sowie für Inhalte verantwortlich, die von Spielern auf den Server hochgeladen werden. Die Acceptable Use Policy dieser AGB gilt entsprechend.
(3)Für Datensicherungen gilt die Regelung in Teil A: Backups werden nur in dem Umfang erstellt, der im Einzelvertrag ausdrücklich vereinbart ist; im Übrigen ist der Kunde für regelmäßige Backups seiner Daten verantwortlich.
(4)DDoS-Mitigation wird nach bestem Bemühen (best effort) bereitgestellt; die Abwehr jedes einzelnen Angriffs wird nicht garantiert.
Microsoft-Dienste (CSP)
(1)Der Anbieter ist im Microsoft Cloud Solution Provider Programm (CSP) als Reseller tätig und vermittelt seinen Geschäftskunden Microsoft-Cloud-Dienste (z. B. Microsoft 365, Azure).
(2)Vertragsverhältnis. Für die Nutzung der Microsoft-Dienste schließt der Kunde unmittelbar mit Microsoft den Microsoft Customer Agreement (MCA) ab. Der Anbieter holt die Annahme des MCA durch den Kunden im Bestellprozess ein. Maßgeblich für die Nutzung der Microsoft-Dienste sind die Bestimmungen des MCA sowie die jeweiligen Microsoft Product Terms und die Data Protection Addendum (DPA) von Microsoft.
(3)Im Verhältnis zwischen Anbieter und Kunde gelten ergänzend zum MCA diese AGB, insbesondere die Regelungen zu Preisen, Zahlungsabwicklung, Laufzeit und Kündigung. Bei Widersprüchen zwischen diesen AGB und dem MCA gehen die Bestimmungen des MCA für die Microsoft-Dienste vor.
(4)Geschäftskundenbeschränkung. Microsoft-Dienste werden ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB vermittelt. Eine Vermittlung an Verbraucher findet nicht statt.
(5)Support. Der Anbieter ist erster Ansprechpartner für allgemeine Fragen zu Bestellung, Abrechnung und Lizenzverwaltung. Technischer Support für die Microsoft-Dienste wird im Rahmen der jeweils gewählten Microsoft-Support-Stufe erbracht.
(6)Datenschutz. Für die im Rahmen der Microsoft-Dienste verarbeiteten Daten ist Microsoft Ireland Operations Ltd in der Regel Auftragsverarbeiter des Kunden auf Grundlage des Microsoft DPA. Der Anbieter erhält keinen Zugriff auf die Inhaltsdaten der Microsoft-Tenants des Kunden, soweit dies nicht zur Erbringung ausdrücklich beauftragter Managed-Services erforderlich ist.
(7)Kündigungsfenster. Abonnements für Microsoft-Produkte können innerhalb von sieben Kalendertagen ab Kauf oder Verlängerung gekündigt werden; in diesem Fall erfolgt eine anteilige Erstattung. Nach Ablauf dieses Fensters ist das Abonnement für die verbleibende Laufzeit bindend; Entgelte werden nicht erstattet. Hiermit gibt der Anbieter die Bedingungen des Microsoft-New-Commerce-Experience-Programms an den Kunden weiter.